Logbuch Projekt #wandklexkur – am Anfang erschuf ich Himmel und…

…Kraniche! 😀

wandklexKranichzug.jpg

Doch ehe die  so friedlich in Scharen an der Deckenlampensonne vorbeiziehen konnten, musste ich erst mal Schönwetter machen und  am bisher zwar makellos blauen, aber so doch etwas eintönigen Himmel einen Satz Schäfchenwolken aufziehen lassen und auch sonst ein paar Vorbereitungen treffen.
Die Wolken wurden in weißer Acrylfarbe mit handelsüblichen Haushaltsschwämmen und Vertreiberpinseln  in verschiedenen Größen und Breiten freihändig auf einer Leiter stehend an die Zimmerdecke getupft, gewischt und gerieben.
Damit ich gleich auch Ausgleichssport für den dabei etwas geforderten Nacken bekam,ging es allepaar  Minuten munter Leiter rauf-Leiter runter, um die Wirkung jeweils auch vom Boden aus aus der Perspektive des Betrachter überprüfen zu können, bis die Bewölkung so war, dass sie mir als Basis für den Vogelzug ausreichte.

decke
Wolkenschubsen von der Leiter aus
Deckenbemalung mit Schäfchenwolken
fertige Decken-Grundbemalung mit Schäfchenwolken

Der wurde dann im nächsten Arbeitsgang mit Bleistift an der Decke vorskizziert.
Insgesamt 6 Kranichsilhouetten wurden mit den Umrissen festgelegt – ach ja, und ein Pseudokranich, den stell ich Euch auch noch vor. ;-)… )
Auch wenn ich zu meinen Füßen auf dem Boden dabei die Vorlagen zu Orientierung hatte (und ich somit nur runterschauen musste) war ich doch froh, hier bei  nicht allzu detailreich sein zu müssen, das war doch ziemlicher Blind- und Blendflug (zumla ich zu dem Zeitpunkt noch nicht wusste, wie man die Dauer-Deckenbeleuchtung deaktiviert, es gibt keinen Lichtschalter).

(Für Leser im  Webbrower: das Anklicken der Bilder öffnet sie erst zu voller Größe)

Erst dann gings ans richtige wandklexsche Malen, nach und nach entstanden in zügiger Pinselei die Wildvögel am selbsterschaffenen Himmel; natürlich auch überkopf auf der Leiter.

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Überkopfmalen – fast eine Zirkusnummer.
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Die ersten zwei Kraniche strebten zur Sonne.

..doch da sollten natürlich noch so etliche weitere an der himmlischen Zimmerdecke folgen.


bis am Ende alle Kraniche komplett auf Reisen waren:

…und dann war da natürlich auch noch der Duckbert.
Duckbert ist eigentlich ja ein Wildenten-Erpel. Doch sein größter Lebenstraum war schon immer, mit den Kranichen zu ziehen.
Den Wunsch habe ich ihm natürlich gerne erfüllt. Und so schwebt er dahin… 😉

Duckbertfliegt.jpg

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Duckbert im Glück

Ein kurzes, aber doch recht anschauliches  Video dazu  gibt es dazu auch, das einen Schwenkrundgang über die ganze Decke zeigt. Leider kann ich es hier im Blog nicht einbetten, weshalb ich es hier auf meinem Server (bitte klicken)  hinterlegt habe.
Damit bin ich – eigentlich – hier bei den Herren an der Decke fertig, wenn ich mir nicht noch was in den spontanen Kopf setze – ab jetzt ging  es etwas rückenschonender auf der Ebene und an vertikaler Wand weiter

Dabei stand ein  wenig Möllner Stadtentwicklung aufm Programm.
Doch das zeige ich Euch dann das nächste Mal, in einem weiteren, eigenen Beitrag. 🙂

(Nachtrag: der Himmel im Bereich bei den Damen wird hier vorgestellt: Logbuch Projekt #wandklexkur – der Himmel auf Erden für die Damen.)

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